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die wohngebäudeversicherung: vorteile
Gebäudebesitzer brauchen ausreichenden Versicherungsschutz. Ist das Gebäude zerstört,
bezahlt der Versicherer den ortsüblichen Neubauwert. Bei Beschädigungen werden die Reparaturkosten
ersetzt. Sind Wohnräume unbenutzbar, zahlt der Versicherer für einen bestimmten
Zeitraum, zum Beispiel sechs oder zwölf Monate, den Mietverlust oder den ortsüblichen
Mietwert, wenn der Kunde die Räume selbst bewohnt hat.
In der Regel sind die einzelnen Gefahren (Feuer, Leitungswasser, Sturm ab Windstärke acht
und Hagelschäden) in der verbundenen Wohngebäudeversicherung enthalten. Die Risiken
können aber auch einzeln versichert werden.
Eine Feuerversicherung darf auf gar keinen Fall fehlen, denn wenn es brennt, dann oft richtig.
Meist ist die Feuerpolice sogar Voraussetzung für einen Bankkredit zum Hausbau. Die
Versicherung ist als Einzelpolice oder im Paket mit dem Schutz für die Risiken Sturm/Hagel
und Leitungswasser zu haben. Versichert sind jeweils die Schäden am Haus und an festeingebautem
Mobiliar wie Einbauschränken oder Teppichböden sowie die Abbruch- beziehungsweise
Aufräumkosten.
Eine Sturmversicherung lohnt sich nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht nur
für Hausbesitzer an der nord- und ostdeutschen Küste, sondern auch in anderen Teilen
Deutschlands. Eigentümern von Fußbodenheizungen und allen Gebäudebesitzern in Regionen
mit aggressivem Leitungswasser ist auch eine Leitungswasserversicherung dringend
zu empfehlen. Gegen Extraprämie ist eine Elementarschadenversicherung zu haben, die als
Zusatz zur Gebäudepolice abgeschlossen werden kann. Versichert sind u.a. Schäden durch
Erdbeben, Erdrutsch und Überschwemmung.
Der Preis für die Gebäudeversicherung richtet sich nach dem Alter und der Bauweise des
Gebäudes, nach den versicherten Gefahren und nach dem Standort. Das Standardpaket für
einen Altbau mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern kostet etwa 260 Euro im Jahr, für
einen Neubau etwa 230 Euro.
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